Programm

PROGRAMM

PROGRAMM DER 21. DEUTSCH-POLNISCHEN KONFERENZ UND STUDIENREISE
„FACHWERKARCHITEKTUR – GEMEINSAMES ERBE ANTIKON 2025″

WIE WIRD DER SCHUTZ VON HOLZARCHITEKTURDENKMÄLERN
IN DEUTSCHLAND UND POLEN GEHANDHABT

Mohrin/ Moryń, 22.-24.09.2025

9:30Treffpunkt am Bus (Busbahnhof, Grodnicki-Platz 1 in Stettin)
9:45Abfahrt nach Mohrin/Moryń
11:00Ankunft und Unterkunft im Konferenz- und Erholungszentrum SZAFIR in Mohrin/ Moryń
12:00Mittagessen
13:00Eröffnung der 21. Deutsch-Polnischen Konferenz und Studienreise „Fachwerkarchitektur
gemeinsames Erbe ANTIKON 2025”

Grußwort zur Konferenzeröffnung
Dr. Peter Schabe M.A. – Deutsch-Polnische Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz in Görlitz
13:10SEKTION I – RECHTLICHE UND ORGANISATORISCHE VORAUSSETZUNGEN IN DEUTSCHLAND UND POLEN
 Das Denkmalschutzrecht in Deutschland (unter Berücksichtigung der Unterschiede zwischen den Bundesländern) und in Polen

Dr.-Ing. Bernadeta Schäfer – Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, Ronny Stiegert – Sachbearbeiter Denkmalschutz, Untere Denkmalschutzbehörde im Landkreis Prignitz, Brandenburgia, Praktische Anwendung des Denkmalschutzgesetzes in Brandenburg

Dr. Karolina Zimna-Kawecka – Fakultät für Bildende Künste, Nikolaus-Kopernikus-Universität in Thorn/ Toruń Die wichtigsten Prämissen des Denkmalschutzsystems in Polen im Lichte des Gesetzes über den Schutz und die Pflege historischer Denkmale   

Diskussion
 Ergänzende Instrumente zum Denkmalschutzrecht

Natalia Skiepko – Zentrum für Holzarchitektur des Nationalinstitutes für Kulturerbe
Entwicklung der öffentlichen Kompetenz und des Bewusstseins als Mittel zur Erhaltung des Kulturerbes. Neue Initiativen für die Erhaltung der Holzarchitektur

Dr. Jan Schirmer – Konservator im Dezernat Praktische Denkmalpflege am Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern, Abt. Landesdenkmalpflege Denkmalrechtliche und städtebauliche Instrumentarien zum Schutz einer Fachwerkstadt am Beispiel Grabow in Mecklenburg

Diskussion
15:10Kaffeepause
15:30Baurechtliche Vorschriften unter dem Aspekt des Schutzes von Holarchitekturdenkmälern

Katarzyna Szpanowska – Leiterin der administrativen Aufsichtsbehörde, Abteilung für Denkmalschutz, Ministerium für Kultur und Nationales Erbe in Warschau/ Warszawa, Zusammenwirken der gesetzlichen Bestimmungen über den Schutz und die Pflege historischer Denkmale sowie des Baugesetzes beim Schutz von Baudenkmalen aus Holz in der Praxis der Denkmalschutzbehörden in Polen

Dr. Carola Zeh – Referatsleiterin Abteilung Gebietsdenkmalpflege Landesamt Für Denkmalpflege Sachsen, Abt. II Gebietsdenkmalpflege Die Sächsische Bauordnung (SächsBO) – Auswirkungen auf den Umgang mit historischer Holzarchitektur

Diskussion
16:30Transfer nach Mohrin/ Moryń
17:00Praktischer Workshop zum 3D-Scanning/ Photogrammetrie in einem Objekt in Mohrin/ Moryń
19:00Abendessen

8:00Frühstück
9:00SEKTION II – ANWENDUNG DER VORSCHRIFTEN IN DER PRAXIS ANHAND VON KONKRETEN BEISPIELEN
 Aufrechterhaltung der Funktion eines denkmalgeschützten Gebäudes

Błażej Skaziński – Abteilung des Woiwodschaftsamtes für Denkmalpflege Lebus, Zweigstelle in Lansberg a.d.Warthe/ Gorzów, Michał Jarosiński – Kunstrestaurator MONUMENTS RESCUE TEAM Michał Jarosiński, Kliniczki Konservierung und Restaurierung der Kirchenfassade in Klein Lübbichow/ Lubiechnia Małe

Thomas Noky – Referent Landesamt für Denkmalpflege Sachsen Weiterwohnen im alten Haus

Kay Arnswald – Zimmermann, Sachverständiger für Holzschutz, Nachhaltigkeit/Ökologie in der Denkmalpflege am Beispiel von Fachwerkbauten Wieder- und Weiterverwendung historischer Baustoffe

Diskussion
10:15Kaffeepause
10:40Umnutzung eines denkmalgeschützten Gebäudes

Ing. Ryszard Kowalski – Dienstleister für Entwurf, Bauüberwachung und Bewertung des technischen Zustands von Gebäuden, Vorlaubenhäuser in Werder/ Żuławy. Sanierung des Vorlaubenhauses  von Johan Jacob Ziemer, Marianau/ Marynowy 19 und weiterer Vorlaubenhäuser in Werder/ Żuławy

Stefan Beate – Dezernent für Praktische Denkmalpflege Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern, Abt. Landesdenkmalpflege, Das Fachwerkhaus Grünstraße 17 in Pasewalk aus denkmalfachlicher Sicht

Diskussion
11:30Kaffeepause
 Rekonstruktion eines denkmalgeschützten Gebäudes

Marta Śmigielska – Oberinspektorin für die Konservierung von unbeweglichen Denkmälern des Landesamtes für Denkmalpflege in Lodsch/ Łódź Wiederaufbau des Sächsischen Palais in Kutno

Elisabeth von Küster – Vorsitzende des Vorstands der Stiftung Dominium Łomnica Rekonstruktion Bethaus von Schönwaldau/ Rząśnik im Schlosspark Lomnitz/ Łomnica bei Hirschberg/ Jelenia Góra

Dr.-Ing. Bernadeta Schäfer – Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, Denkmalpflege zwischen Theorie und Praxis: Der Spagat zwischen Charta von Venedig und regionaler Realität

Diskussion
12:30Mittagessen
13:30Studienreise
 STUDIENREISE: Diskussion der rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen
in der Praxis des Denkmalschutzes in Polen und Deutschland vor Ort

Auf polnischer Seite: Gehöft Nr. 6 in Alt Lietzegöricke/ Stare Łysogórki – Stiftung Familienheim „Jandrzejówka“ – Fachwerkbebauung im Dorf Alt Lietzegöricke/  Stare Łysogórki – Tradition und Veränderungen

Kaffeepause

Auf deutscher Seite: Altranft, Dorf im Landkreis Märkisch-Oderland, Ortsteil Bad Freienwalde (Oder), mit großem Bestand an Fachwerkgebäuden
19:15Rückfahrt nach Mohrin/ Moryń und Abendessen
8:00Frühstück
9:00ABSCHLUSSDISKUSSION
10:40Kaffeepause
11:00SEKTION III – KURZBERICHTE ÜBER AKTUELLE DENKMALSCHUTZPROJEKTE IM BEREICH HOLZARCHITEKTUR          
 Dipl.-Ing (FH) Jens Putz – Ingenieurbau für Holzschutz und Bestandsdokumentation
Pasewalk, Grünstraße 17, dem Abriss schon geweiht- trotz umfangreicher Schäden doch gerettet

Dr. Anna Musiał-Gąsiorowska – Woiwodschaftsamt für Denkmalpflege in Stettin/ Szczecin
Glockenturm der Kirche der Apostel Peter und Paul in Schönwalde/ Mokre, Gemeinde Massow/ Maszewo – Erforschung der Geschichte des Glockenturms, Entwicklung eines Sanierungs- und denkmalpflegerischen Konzeptes

Christopher Schmidt-Münzberg – Architekt und Eigentümer des Landhauses in Bad Warmbrunn/ Cieplice Zdrój, Zur Bedeutung der Villenkultur in den Sudeten. Umgang mit der historischen Fassadensubstanz, Schwerpunkt Holzinstandsetzung

Magdalena Sokołowska – Woiwodschaftsamt für Denkmalpflege in Stettin/ Szczecin
Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten am Gebäude am Markt 2/ Rynek 2 in Soldin/ Myslibórz – Umfang der vorgenommenen Änderungen, Gewinne und Verluste

Architekt Krzysztof Tymbarski – Leiter der Abteilung Digitalisierung, Büro für Denkmaldokumentation in Stettin/ Szczecin, Digitalisierung in der Heilig-Geist-Kirche in Moryń

Diskussion
12:30Zusammenfassung und Abschluss der Konferenz
13:00Mittagessen
13:40Abfahrt nach Stettin/Szczecin
15:00Ankunft in Stettin – Busbahnhof (Busbahnhof, Grodnicki-Platz 1 in Stettin)