{"id":122,"date":"2025-07-07T12:45:32","date_gmt":"2025-07-07T12:45:32","guid":{"rendered":"https:\/\/antikon.org\/?p=122"},"modified":"2025-07-07T12:45:32","modified_gmt":"2025-07-07T12:45:32","slug":"die-idee-der-tagung-antikon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/antikon.org\/?p=122","title":{"rendered":"Die Idee der Tagung ANTIKON"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large is-resized\" style=\"margin-top:var(--wp--preset--spacing--small);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--small)\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/antikon.org\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/podroz-studyjna-5.Dobra-ANTIKON-2023-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-50\" style=\"width:441px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/antikon.org\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/podroz-studyjna-5.Dobra-ANTIKON-2023-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/antikon.org\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/podroz-studyjna-5.Dobra-ANTIKON-2023-300x200.jpg 300w, https:\/\/antikon.org\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/podroz-studyjna-5.Dobra-ANTIKON-2023-768x512.jpg 768w, https:\/\/antikon.org\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/podroz-studyjna-5.Dobra-ANTIKON-2023-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/antikon.org\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/podroz-studyjna-5.Dobra-ANTIKON-2023-2048x1366.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Gesellschaft SZCZECIN-EXPO organisiert die Tagungsreihe <strong>ANTIKON<\/strong> seit 1996. Die Tagung findet kontinuierlich statt und verf\u00fcgt \u00fcber eine reiche Geschichte.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Projekt ANTIKON startete im Jahr 1996. Zun\u00e4chst handelte es sich um ein Treffen mit einem Messecharakter, bei dem Teilnehmer*innen und Firmen mit denkmalpflegerischem Schwerpunkt zusammenkamen. Im Jahr 1997 fand die erste wissenschaftliche Tagung statt, die sich allgemein mit dem Thema der Denkmalpflege und Gartendenkmalpflege befasste (in Zusammenarbeit mit dem Zentrum der Landschaftsdenkmalpflege in Warschau\/ Warszawa).<\/p>\n\n\n\n<p>1998 wurde zum ersten Mal das breitgefasste Thema des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege der Fachwerkarchitektur aufgegriffen. Das Thema zeigte sich als so wichtig und umfangreich, dass es zum f\u00fchrenden Thema der Tagung wurde. So entstand der Titel \u201eFachwerkarchitektur \u2013 gemeinsames Erbe\u201c. Seit 2000 entwickelte sich die Tagung \u2013 in enger Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen aus Mecklenburg-Vorpommern \u2013 zum deutsch-polnischen Unterfangen. Seitdem wurden w\u00e4hrend den folgenden ANTIKON-Treffen mehr als 180 Vortr\u00e4ge pr\u00e4sentiert. Das Themenspektrum erfasste Parks und Friedh\u00f6fe, Landschaftsdenkmalpflege, Denkmalpflege im Bereich st\u00e4dtischer Ensembles, Dorfbebauung, Kleinstadtbebauung, Sakralarchitektur, Architektur von Holzsynagogen; Regeln, Technologie und Materialien im Bereichen Restaurierung und Sanierung, Brandschutz, denkmalpflegerische Dokumentation, Holz- und Tischlerarbeiten, Forschungsmethoden, historische Dachst\u00fchle sowie Investitionen. Von Jahr zu Jahr wurde die Formel der Konferenz erweitert. Die Studienreisen mit Besichtigung von Denkmalen vor Ort geh\u00f6ren mittlerweile fest zum Programm. Auch die Gruppe der Mitveranstalter, die den Fachbeirat der Reihe bilden, w\u00e4chst kontinuierlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Konferenz leistet seit Jahren einen wichtigen Beitrag zur Wissensvermittlung und er\u00f6ffnet den Eigent\u00fcmern von Fachwerkgeb\u00e4uden die M\u00f6glichkeit, sich \u00fcber den Schutz und die Pflege der Objekte sowie die fachlich korrekte Durchf\u00fchrung von Renovierungsarbeiten zu informieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Teilnehmer*innen von ANTIKON sind Botschafter*innen des einzigartigen kulturellen Erbes der Holz- und Fachwerkarchitektur in Deutschland und in Polen. Es entsteht die M\u00f6glichkeit zu Meinungs- und Erfahrungsaustausch f\u00fcr unterschiedlichste gesellschaftliche und berufliche Gruppen, die an Fachwerkarchitektur interessiert sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Die langj\u00e4hrige Zusammenarbeit zwischen polnischen Denkmalpfleger*innen, Kunsthistoriker*innen und Spezialist*innen aus Deutschland im Rahmen von ANTIKON erm\u00f6glicht den Austausch wertvoller Erfahrungen auf dem Gebiet des Schutzes des Architekturerbes und ihre effektive Nutzung.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Projekt ANTIKON funktioniert vielschichtig. In seinem Rahmen entstehen M\u00f6glichkeiten zu Meinungs- und Erfahrungsaustausch f\u00fcr unterschiedlichste gesellschaftliche und berufliche Gruppen, die am Schicksal der Fachwerkarchitektur interessiert sind. Die Teilnehmer*innen und G\u00e4ste bekommen die Gelegenheit, wertvolle Objekte der regionalen Architektur vor Ort w\u00e4hrend der alleinigen in ihrer Form, deutsch-polnischen Studienreise kennenzulernen.<\/p>\n\n\n\n<p>Holz und vor allem Fachwerkbauten sind markant f\u00fcr die pommersche Landschaft beiderseits der Grenze. Die Vernachl\u00e4ssigung von n\u00f6tigen Sanierungsma\u00dfnahmen, nicht fachgerecht durchgef\u00fchrte Renovierungen und fehlende Schutzma\u00dfnahmen f\u00fchren kontinuierlich dazu, dass die traditionellen Bauten in der Region nicht erhalten bleiben. Gro\u00dfe Verluste entstanden durch un\u00fcberlegte Nutzung und geringe Wertsch\u00e4tzung der Fachwerkarchitektur. Daraus resultiert eine gro\u00dfe Notwendigkeit f\u00fcr Erfahrungsaustausch und gemeinsames Handeln. Die Tagung tr\u00e4gt zur Wissensvermittlung unter Denkmalpflegern, Architekten, Ethnographen und Besitzern von Fachwerkbauten in Bezug auf fachgerecht durchgef\u00fchrte Renovierungen, denkmalpflegerische Ma\u00dfnahmen und Schutz der Geb\u00e4ude an beiden Seiten der Grenze bei.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Teilnehmer*innen der Konferenz tragen als Multiplikatoren das Wissen in ihre Arbeits- und T\u00e4tigkeitsbereiche in beiden L\u00e4ndern weiter. Die Tagung tr\u00e4gt nicht nur zur Bekanntmachung von Errungenschaften in der Denkmalpflege und zur Wissensvermittlung \u00fcber Denkmale bei, sondern ist auch eine Gelegenheit f\u00fcr einen Austausch von Wissenschaftler*innen, Praktiker*innen und Enthusiast*innen sowie allen am Denkmalschutz und am kulturellen Erbe Interessierten. Die f\u00f6rdert Integration verschiedener gesellschaftlicher Gruppen bietet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tagung ANTIKON ist die gr\u00f6\u00dfte deutsch-polnische Veranstaltung dieser Art in Polen. Sie betont auch den soziologischen und historischen Aspekt der deutsch-polnischen Auss\u00f6hnung.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Prozess des Wandels in den Mentalit\u00e4ten von Polen und Deutschen, gemeinsame Unternehmungen, die sich aus den w\u00e4hrend der Konferenz gekn\u00fcpften Kontakten ergeben, sowie die Erfahrungen von Experten werden jeweils in den Konferenzmaterialien festgehalten und dokumentiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gesellschaft SZCZECIN-EXPO organisiert die Tagungsreihe ANTIKON seit 1996. Die Tagung findet kontinuierlich statt und verf\u00fcgt \u00fcber eine reiche Geschichte. 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